Was braucht der Mensch? Eine gute Frage, in dieser konsum- und verbraucherorientierten Zeit. Jetzt kommen wieder zahlreiche Weihnachtsfeiern. Einladungen flattern ins Haus, da und dort zu singen. Am meisten freue ich mich auf meine Straßenmusiken auf dem Jenaer Kirchplatz. Die Bilder des letzten Jahres schwingen noch in mir. Wie glücklich war ich über den ersungenen fünf Liter Karton mit Apfelsaft. (weiterlesen…)
Mit ‘musik’ getaggte Artikel
Philosophie am Frühstückstisch
Freitag, 04. Dezember 2009Glamour, Elend, Glücksgefühle
Mittwoch, 02. Dezember 2009
Im Vorfeld hatte ich überlegt, ob ich mir das antun soll: Kunst zum Thema Rausch, Drogen und Sucht. Das alles bekomme ich doch jeden Tag auf dem Kölner Neumarkt zu sehen. Zwar nicht sorgfältig kuratiert, aber mindestens so eindrucksvoll. Und dann auch noch die weite Fahrt nach Dresden. Dort wurde eine Ausstellung gezeigt, die sich dem Umgang mit Rauschgiften in der Gegenwartskunst widmete. Meine Skepsis verflog schnell. (weiterlesen…)
Feder sein, vom Wind getragen
Dienstag, 01. Dezember 2009Gerade habe ich lieben Freunden einen Brief geschrieben. Gedanken fließen lassen, Bilder die sich verwandeln, fühlbar, hörbar, Erlebtes, ein sich treiben lassen an diesem grauen Tag. Mein gutes altes DDR-Radio „Rema Andente“ begleitet mich dabei. Der erste Advent ist noch fühlbar wie ein schöner Stoff. (weiterlesen…)
Sinneswandel durch Freitod
Freitag, 27. November 2009
Dahingleiten im Dunkel des Abends mit dem Regionalexpress. Durch die Spiegelung des Innenraumes in den Fenstern bekommt alles eine neue Dimension. Lichter von Ortschaften, Straßen, Autos, Bahnhöfen – wie ein Bühnenbild durchbrochen von wechselnden Szenarios. Wir haben einen Abstecher nach Mühlhausen gemacht, meinen Sohn treffen. Im Gepäck die schwarzen Klamotten mit Totenkopf, Cannabis und andere Kultpullover, die er verschenken möchte. Seit dem Freitod eines Freundes ist in ihm eine Wandlung vorgegangen. (weiterlesen…)
Und der Herr schenkt mir einen Engel
Freitag, 20. November 2009Nur noch einige Meter zu meinem Hauseingang an diesem lauen Novemberabend. Ein Vogel erfüllt mit seinem Lied das Dunkel. Ich lasse den Tag Revue passieren, die letzten Stunden. Die Klaviermusik von der CD klingt nach, und in mir steigt die Frage auf: „Kommt mein Sohn ordentlich zum Bahnhof, während ich im Seniorenheim singe?“ (weiterlesen…)
Bunte Vögel und eintönige Moralisten
Montag, 16. November 2009Mit Genugtuung erfüllt mich doch die Aussage „Ein Glück, dass es Verrückte gibt, andersartig, schräge und bunte Vögel“. Wie einfarbig sähe die Welt sonst aus. Bei allen Kritikern, Moralisten, Spießern, die uns ihre Meinung sagen. Jeder Mensch ist einzigartig. Ich versuche den Frieden zu wahren, weil ich verletzlich bin, aber lebe auch meine Träume. So auch dieses Wochenende. (weiterlesen…)


