Blog-Redaktion
Thorsten Bathe
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Rainer S.
Thorsten Bathe

Archiv für die Kategorie ‘Sucht’

Rückblick auf ein Jahr Mitten am Rand

Donnerstag, 21. Januar 2010

Ein Lächeln tut gut - auch mirEin Jahr lang hat dieses Weblog einen Einblick in die Welt von Menschen am Rand unserer Gesellschaft ermöglicht. 23 Autorinnen und Autoren haben aus ihrem Leben berichtet. In rund 600 Einträgen haben sie gezeigt, was sie bewegt, bedrückt und beglückt. Mit ihren Geschichten ist es ihnen immer wieder gelungen, andere zum Nachdenken. Das zeigen die Kommentare und Rückmeldungen, die wir erhalten haben.
Am Ende des Jahres haben wir alle Autorinnen und Autoren aufgefordert, noch einmal einen Artikel zu verfassen. Sie schildern darin, wie es ihnen seit dem letzten Eintrag ergangen ist und wie das Weblog-Schreiben ihr Leben beeinflusst hat.

Im europäischen Jahr gegen Armut hat die Caritas ein neues Weblog-Projekt gestartet, das diesen Blog ablöst. Auf Zeropoverty kommen Betrofffene und Armutsexperten zu Wort, die  zum gemeinsamen Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung aufrufen.

Beim zweiten Weblog geht es um Lust und Last des Lebens im Alter: Experten fürs Leben.

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Flaschenpost ins Meer geworfen

Dienstag, 22. Dezember 2009

Flaschenpost © bilderbox - Fotolia.comEs ist spät geworden im ersten 2000er-Jahrzehnt und die Stunde der Rechnungsprüfer hat geschlagen. Es gibt viel zu bilanzieren. Neben den persönlichen Highlights und Nackenschlägen beschäftigen mich momentan knapp zwei Jahre Aufnehmendes Suchtclearing (ASC) und ein Jahr Weblog „Mitten am Rand“. Das eine geschieht in Form eines Jahresberichtes, das andere mit diesem letzten Text. (weiterlesen…)

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Wie viel kostet ein Vollrausch in Berlin?

Freitag, 18. Dezember 2009

50 Euro Schein und eine weiße Linie © Wolfgang Dietz - Fotolia.comMit Champagner kostet der Vollrausch in der Hauptstadt 300 bis 450 Euro, mit Kokain 60 Euro und mit LSD nur 5 Euro. Was machen Affen auf Drogen? Cannabis hat zunächst eine beruhigende Wirkung, Alkohol steigert ihren Sexualtrieb, Kokain macht sie süchtig und Speed verwandelt die Weibchen in Rabenmütter. Mit wem nahm Uschi Obermeyer welche Drogen? Mit Margot Captagon, mit Rainer Langhans kiffte sie und mit Keith Richards drückte sie Heroin. Und welche Fische produzieren halluzinogene Stoffe? Beispielsweise der Kyphosus Fuscus oder der Upeneus Arge. (weiterlesen…)

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Aus Worten werden Orakel

Dienstag, 15. Dezember 2009

Platzende Seifenblasen © THesIMPLIFY - Fotolia.com„War klar, dass du mich wieder auf die Ballerburg warten lässt“, ärgert sich Walter. „Was regste’ dich auf, du kennst doch den Puff hier“, pflichtet ihm Roger bei. Fakt ist, dass wir immer nur so viele Klienten den Konsumraum nutzen lassen, wie er freie Plätze hat. Mit wütendem Blick in meine Richtung meckert Walter weiter: „Weißt du wie Scheiße das ist, ich bin auf Tuk.“ „Das interessiert den doch eh nicht“, antwortet Roger für mich, „der hat doch Spaß daran, uns zu traktieren“. Ein Vorwurf, den wir Mitarbeiter in diesem Zusammenhang oft hören. „Der Nächste, bitte“, sind dann die uns alle erlösenden Worte. 15 Buchstaben, die die Welt bedeuten können. (weiterlesen…)

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Vorurteile, Klischees und Schubladen hinter sich lassen

Freitag, 11. Dezember 2009
Rainer S.

Rainer S.

Mir fällt es schwer, die passenden Worte für meinen Abschluss dieses Webtagebuches zu finden. Das Beginnen war einfacher, frei von Vorsätzen. Frei von Vorsätzen? So ganz stimmt das natürlich auch nicht, aber es war doch recht ungefiltert. Und habe ich auch gehofft etwas anregen zu können. Anzuregen über Klischees nachzudenken.
Vorurteile, Klischees, Schubladen sind einfach und angenehm. Eine Selbstbestätigung, bei der man sieht, was man sehen will. Mag sein, dass ein Vorurteil sogar dem manchmal gerecht wird, auf den es angewandt wird. Aber auch nur dann, wenn man den Menschen, der dahinter steht, gar nicht sehen will. (weiterlesen…)

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Shore, Koka und Benzos nebenbei

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Zehntausende belagern die weihnachtlich geschmückte Innenstadt, Glühwein selig und Reibeplätzchen gesättigt. Von der größten Wirtschaftskrise seit der letzten größten Wirtschaftskrise ist nichts zu spüren. Die Menschen zeigen sich unbeeindruckt wie dicke Raupen, die sich durch saftige Blätter schmatzen. Willkommen daheim in Köln. Vier Wochen Urlaub sind vorbei, die Arbeit hat mich wieder. (weiterlesen…)

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