Blog-Redaktion
Anna Maria Haas
Claudia H.
Christina W.
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Archiv für die Kategorie ‘Hartz IV’

Rückblick auf ein Jahr Mitten am Rand

Donnerstag, 21. Januar 2010

Ein Lächeln tut gut - auch mirEin Jahr lang hat dieses Weblog einen Einblick in die Welt von Menschen am Rand unserer Gesellschaft ermöglicht. 23 Autorinnen und Autoren haben aus ihrem Leben berichtet. In rund 600 Einträgen haben sie gezeigt, was sie bewegt, bedrückt und beglückt. Mit ihren Geschichten ist es ihnen immer wieder gelungen, andere zum Nachdenken. Das zeigen die Kommentare und Rückmeldungen, die wir erhalten haben.
Am Ende des Jahres haben wir alle Autorinnen und Autoren aufgefordert, noch einmal einen Artikel zu verfassen. Sie schildern darin, wie es ihnen seit dem letzten Eintrag ergangen ist und wie das Weblog-Schreiben ihr Leben beeinflusst hat.

Im europäischen Jahr gegen Armut hat die Caritas ein neues Weblog-Projekt gestartet, das diesen Blog ablöst. Auf Zeropoverty kommen Betrofffene und Armutsexperten zu Wort, die  zum gemeinsamen Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung aufrufen.

Beim zweiten Weblog geht es um Lust und Last des Lebens im Alter: Experten fürs Leben.

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Sie hat sich stets bemüht

Donnerstag, 19. November 2009

Wer diesen Satz unbedarft in seinem Zeugnis liest, freut sich. Wer aber zwischen den Zeilen lesen kann, der weiß, wie es wirklich gemeint ist: „Sie hat sich zwar bemüht, aber wirklich gereicht hat es nicht.“ Eine bittere Erkenntnis, die sich bei dieser Frau durchs ganze Leben zieht. (weiterlesen…)

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Auf eigenen Beinen stehen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Der Kommentar zu meinen ersten Beitrag hier im Webtagebuch, hat mich sehr getroffen. Ich nehme mit Sicherheit niemand in Mannheim die Arbeit weg. Ich musste ja von Thüringen weg, weil die ARGE es gesagt hat. Ich bin unter 25, und deshalb verpflichtet mich deutschlandweit zu bewerben und jedes Jobangebot anzunehmen – egal wie weit weg das ist. Hätte ich den Job hier nicht angenommen, hätte ich eine 100 prozentige Sperre bekommen und hätte zuhause ausziehen dürfen. Ich musste meinen Eltern ja monatlich 254 Euro abdrücken, nur dass ich zu Hause wohnen durfte. (weiterlesen…)

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Job und Kinder unter einen Hut bekommen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wer Kinder hat und sich gut um sie kümmern möchte, hat ein Problem: Man muss arbeiten, um leben zu können – gleichzeitig brauchen die Kinder viel Betreuung. Man will sie ja nicht immer an Fremde geben. Ich verstehe nicht, dass man seine Kinder, wenn man arbeiten muss, zu einer Tagesmutter bringen soll. Die wird vom Amt bezahlt, statt dass man selbst zu Hause bleiben darf und für das gleiche Geld für die eigenen Kinder da ist. (weiterlesen…)

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Pech in der Liebe

Montag, 19. Oktober 2009

Habe mir eine Auszeit genommen und bin zu meinen Eltern gegangen. Die Einsamkeit und Leere in Mannheim ist so schrecklich. War am Wochenende mal weg zu einer Singleparty, aber so das Richtige war es auch nicht. Habe zwar jemanden kennen gelernt, aber ob er es ernst meint, wird sich noch rausstellen. Ich kann meinen Freund einfach nicht vergessen, habe ihn so sehr geliebt. (weiterlesen…)

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Am Anfang wars wie im Kindergarten

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Seit April arbeite ich in einem Werkstattprojekt. Das soll mir helfen, ohne großen Druck von außen zu erkennen, was ich kann und mir den Einstieg ins normale Arbeitsleben zu erleichtern. Es ist eine Arbeitsgelegenheit mit 20 Stunden pro Woche. Ich beginne nachmittags um 12:30 und arbeite vier Stunden täglich. Das ist möglich, weil mein Mann vormittags beschäftigt ist und wir so abwechselnd für die Kinder da sein können.  Ich habe hier sehr viel gelernt und freue mich, dass ich ab November eine Verlängerung bekomme. Der Anfang war gar nicht so leicht… (weiterlesen…)

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