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	<title>Mitten am Rand &#187; Goetzens</title>
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	<description>Wenn Sucht, Armut oder Haft das Leben bestimmen</description>
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		<title>Ich brauche Geborgenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Ich brauche kein Tavor, ich brauche Geborgenheit, ich brauche keine Psychiatrie, ich brauche eine Familie&#8221;, schreit es mich in fetten Lettern an, als ich am Morgen meine E-Mails abrufe. Rosi ist eine von denen, die nicht mehr in die Ambulanz kommen. Vor einem Jahr brach sie den Kontakt ab, zog einfach weg von Frankfurt. Die [...]]]></description>
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		<title>Einsatz für einen würdevollen Tod</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Stoßen Sie in ihrer Arbeit auch an ihre Grenzen?&#8221; werde ich am Abend im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Grenzgänger &#8211; Voll im Trend&#8221; gefragt. Für mich ist es nicht so einfach, darauf eine ehrliche und verständliche Antwort zu geben. Natürlich stoße ich immer wieder an Grenzen in der Arbeit mit kranken Menschen in Wohnungsnot:


Da [...]]]></description>
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		<title>Hier fehlt doch ein Stück Verständnis</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 13:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Wer ist da?&#8221; ruft Peter, als ich an seine verschlossene Tür im übergangswohnheim klopfe. Das Summen seines Rasierers stoppt und er wartet meine Antwort ab: &#8220;Die Frau Doktor von der Ambulanz&#8221;, rufe ich ihm zu. &#8220;Moment!&#8221;, kommt die prompte Antwort. Dann vergehen einige Minuten und er öffnet die Tür einen Spalt, fuchtelt mir mit seinem [...]]]></description>
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		<title>Ein wenig Kind sein, trotz aller Umstände</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 10:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die 27-jährige Maria kommt mit ihrer knapp dreijährigen Tochter munter in den Behandlungsraum. Vor knapp zwei Monaten hatte die Stadt ihnen und ihrer Familie eine Rückfahrkarte in die Heimat, nach Rumänien gegeben. 
&#8220;Dort nix gut zum Leben&#8221;, stottert Maria. Und auf meine bange Frage, wo sie denn in diesen noch empfindlich kalten Nächten mit dem [...]]]></description>
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		<title>Werner schreibt sich alles auf und wirkt entschieden</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Entschuldigung, dass ich letzte Woche nicht gekommen bin&#8221;, legt Werner gleich los, als er mich im Flur sieht. Im Behandlungsraum sprudelt es weiter aus ihm heraus: &#8220;Wissen Sie, ich bin doch knapp bei Kasse und ich kann mir keinen weiteren Strafzettel mehr wegen Schwarzfahren leisten, sonst holen die mich noch ab!&#8221;
Und dann berichtet er kurz [...]]]></description>
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		<title>Das Kind in eine fremde Welt mitnehmen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 20:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Beim Eintreten der einjährigen Ruzica und ihrer viel zu jungen Mutter, die das Kind fast wie ein Bündel auf die Liege wirft, spüre ich Zorn und Ohnmacht: Wie können diese jungen Eltern ihr Kind einfach in eine fremde Welt mitnehmen, in der sie weder die Sprache sprechen, noch adäquat für sich und das Heranwachsende sorgen [...]]]></description>
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		<title>So unauffällig wie sie gekommen ist, verschwindet Renate wieder</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[psychische probleme]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz vor Beginn der Frauensprechstunde setzt sich Renate in ihrem unauffälligen, blauen Mantel in den Warteraum. Trotz Regen und Kälte trägt sie beharrlich ihre Sandalen. Aber wenigstens die Wollsocken der vergangenen Woche hat sie noch an. 
&#8220;Nein, nach den Füßen muss niemand schauen&#8221;, wehrt sie gleich den prüfenden Blick der Krankenschwester ab. Auch ich kann [...]]]></description>
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		<title>Axels verborgene Ressource</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 11:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein guter Wochenanfang: Axel hat sich offensichtlich entschieden, nicht im Sitzen, sondern wie verabredet im Krankencontainer zu übernachten. Sein hoch entzündetes Bein hat sich heute schon wesentlich gebessert. Ungläubig berührt er es selbst ganz vorsichtig, nachdem der Schutzverband entfernt ist. 
&#8220;Wie kommt das?&#8221; fragt er mit zweifelndem Blick. Und wieder erkläre ich ihm, wie wichtig [...]]]></description>
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		<title>Der Weg zurück in die bedrohliche Normalität</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 08:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wolfgang ist in einem kritischen Zustand. Ganz erregt
setzt er sich auf den Stuhl im Sprechzimmer und legt gleich los: &#8220;Ich weiß
nicht, ob ich das pack! Ich hab Angst vor der neuen Wohnung. Und das mit dem
Anstreichen ist auch so ne Sache: Das Bad ist so eng und wenn ich da rumturnen
muss, hab ich Angst hinzufallen, [...]]]></description>
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		<title>Bittere Pillen für Axel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 15:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ohnmacht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gleich morgens rufen wir im Krankencontainer des Ostparks an: &#8220;Hat Herr N. vergangene Nacht bei Euch geschlafen?&#8221; &#8211; &#8220;Nein&#8221;, kommt die ernüchternde Antwort. Und dann erfahren wir, dass auch Axel am Abend zuvor nicht die Möglichkeit einer übernachtung im Bett gewählt hat. Kurz nachdem die Kolleginnen ihn zu dieser Unterkunft gefahren haben, muss er sich [...]]]></description>
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		<title>Was alleine kommt, geht nicht von alleine</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 12:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Leider kam Frau P. heute nicht wie verabredet in die Sprechstunde, um nach ihrem Bein schauen zu lassen. Offenbar war ihr die gestrige Behandlung doch zuviel! Bleibt nur die Hoffnung, dass Kollege Peter sie bei seiner nächtlichen Abendrunde mit dem Ambulanzbus durch die Stadt antrifft. Ich gebe ihm, bevor ich heimfahre, noch schnell eine kurze [...]]]></description>
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		<title>Hilflose Helfer</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 16:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wenig &#8220;erfolgreich&#8221; verläuft meine Begegnung mit einem Slowaken. Wie gewöhnlich taucht er irgendwann am Vormittag im Warteraum auf. Ein unangenehmer Duft umgibt ihn, seine Kleidung ist zerschlissen, doch das hält Herrn X. nicht von seinem Ritual ab: Eine, zwei, drei Tassen Kaffee mit viel Zucker sind sein normales Pensum. Dabei sitzt er und studiert die [...]]]></description>
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		<title>Bloß nicht krank werden</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 07:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Es gibt Tage, da frage ich mich abends: &#8220;Was haben wir heute wirklich bewirken können?&#8221; Und ich denke an die sechs ausländischen Patienten ohne Krankenversicherung. Als Touristen sind sie eingereist, in der Hoffnung auf ein besseres Leben hier bei uns. Nun schlafen sie draußen oder auf engstem Raum mit anderen Kumpels. Falls jemand von ihnen [...]]]></description>
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		<title>Ein Verband allein reicht nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 07:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute wird ein &#8220;Hausbesuch&#8221; wird von mir erbeten. Dieses Mal fragt eine Dame vom Sozialverband VdK um meine Mithilfe. Es gäbe da einen 78-jährigen Mann, der schwer alkoholkrank sei und in einer total vermüllten Wohnung vor sich hinvegetiere. Herr M. sei außerdem Diabetiker und das Sozialamt habe endlich einen häuslichen Pflegedienst gefunden, der bereit ist, [...]]]></description>
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		<title>Wann ist ein Notfall ein Notfall?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 15:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Goetzens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hausbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[notfall]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mitten in der Sprechstunde ruft Tanja (23) an. Sie ist außer sich, weil es ihrer Freundin Sonja (24) nicht gut geht. &#8220;Ich habe schon drei Mal den Notarzt angerufen, aber der kommt einfach nicht!&#8221;, klagt sie am anderen Ende der Leitung. Beide sind mir aus flüchtigen Begegnungen hier in der Ambulanz bekannt. Zusammen mit sieben [...]]]></description>
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