Kein schöner Arbeitstag heute. Und dumm daran ist: Die Sachen, die an diesem Tag nicht gut waren, haben gar nicht so viel mit mir zu tun. Könnte mir eigentlich egal sein. Ist es aber irgendwie nicht. (weiterlesen…)
Autorenarchiv : Rainer S.
Alles auf einmal
Donnerstag, 10. September 2009Als no future keine These war
Dienstag, 08. September 2009
Mein letzter Eintrag hat scheinbar Fragen aufgeworfen. Ich wurde darauf angesprochen. War der Rückblick ein Rückblick? Ja, war es. Es ist der Rückblick in eine Zeit, in der für mich no future keine These war. Ein Rückblick auf den Gedanken einer Lebenserwartung von 21 Jahren. Heute weiß ich: So einfach ist die Sache nicht. Und heute sehe ich nicht mehr so stark schwarz-weiß. (weiterlesen…)
Videos aus einer anderen Welt
Montag, 07. September 200903.09. :
Ich blättere in meinen Gedanken wie in einem langweiligen Buch. Diese Woche? Letzte? Einige Bilder laufen vor meinem inneren Auge ab. Kurze Spots. Ich zappe in meinen Erinnerungen und finde gerade nichts Bemerkenswertes. Doch dann erinnere ich mich an einen Silvesterabend vor vielen Jahren. (weiterlesen…)
An der Problemmauer entlangtasten
Montag, 31. August 2009
Als Süchtiger entwickelt man den Anspruch auf das Recht des „nicht Funktionierens“. Diese Unverschämtheit entdeckt man schnell und nimmt sie für sich in Anspruch. Schuld sind ja die Drogen. Und die ganze Umwelt ist schon recht zufrieden, wenn man Besserung gelobt. Und wenn man dann sogar abstinent ist, hurra, hurra. Falls man wieder strauchelt, ist sofort das alte Krankheitsbild verfügbar. Der gelbe Schein des inneren Schweinehundes. Den akzeptiert jeder und man kann ihn sich selbst ausstellen. Zwar spielt dann keiner mehr mit einem, aber man hat die Möglichkeit mit dem eigenen Persilschein, friedlich und im Einklang mit sich selbst zu sein. (weiterlesen…)
Klare Regeln statt endloser Einzelfallentscheidungen
Sonntag, 30. August 2009Diesen Eintrag schreibe ich um auf den Kommentar von Michael einzugehen. Vielleicht ist es nicht deutlich, aber der vorige Eintrag ist nicht ironisch gemeint. Diese Regel wurde in der Anfangsphase der Gruppe formuliert und ich habe an ihr mitgewirkt. Sie dient dem Schutz der Gruppe. Deshalb habe auch ich für meinen zeitlich befristeten Ausschluss aus der Selbsthilfegruppe gestimmt. (weiterlesen…)
Ich bin raus aus der Gruppe
Donnerstag, 27. August 2009Manche Entscheidungen haben etwas Merkwürdiges. Wir haben in der Gruppe noch mal über meinen Eisbecher gesprochen. Über den Eisbecher und unsere Regel des Gruppenausschlusses nach einem Rückfall. Für den Betroffenen ist eine solche Regel nicht gerade hilfreich. Eine Therapeutin, die ich zu dieser Regel einmal befragt habe sagte, diese Regel sei ganz einfach Schwachsinn. Und doch gilt sie jetzt auch für mich.
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