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Sigrid H.

Sigrid H.

Hallo an alle, die mich und uns so lieb unterstützt haben und sich auch mal zu Wort gemeldet haben in Form eines Kommentars. Bei mir und meinen Kindern hat sich 2009 so viel getan. Unser Abstieg ist noch nicht zu Ende und wir haben gemerkt, wie lang und tief man fallen kann. Erst wurden wir nicht beachtet, viele konnten sich Armut in Deutschland gar nicht vorstellen. Mittlerweile bekomme ich zu hören, dass wir ja nicht alleine sind und da sollte man sich halt drauf einstellen. Denn wo nichts ist, wird auch nichts hin kommen.

Habe es zu schätzen gelernt, meine Wege weiter zu gehen ohne mich in irgendetwas zu flüchten, meine Vergangenheit zu akzeptieren und doch noch ein wenig lachen zu können. Ich danke allen, die zu uns gehalten haben – wenngleich es auch nicht mehr viele sind.

Armut macht nicht nur unglücklich, sondern auch einsam und das ist manchmal noch viel schlimmer. Besonders für meine Kinder. Vor allen danke ich meinen Kindern, dass sie immer zu mir gehalten haben und ein tolles Jahr hinter sich gebracht haben besonders Moma – er bekam vor kurzen den Ehrenamtspass unserer Stadt –, Nicky und Patty, beide haben in diesem Jahr viel erreicht.

Ich wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein besseres 2010.
Liebe Grüße


Sigrid H. ist eine tapfere Kämpferin. Immer wenn sie und ihre Familie ein Tief überwunden hat, kommt das nächste. Großen Respekt davor, dass sie hier im Blog sehr offen über ihre Leben mit Krankheit und in Armut berichtet hat. Alles Gute wünscht die Blog-Redaktion.

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Eine Antwort zu “Armut macht unglücklich und einsam”

  1. Deol sagt:

    ich denke dass Leute in Deutschland einfach verwöhnt sind.
    schaut mal wie die Leute in Ostländer leben, man soll lernen mit wenig zufrieden sein.