Ich hatte aus der Not heraus (konnte meinen kurzen Arbeitsweg von zwei Kilometern nicht mehr laufen!) mit 57 Jahren noch einmal Fahrstunden genommen, nachdem mein Antrag auf finanzielle Unterstützung für den Erwerb eines eigenen PKW als Schwerbehinderte genehmigt war. Das Auto zu bekommen und selbst zu fahren, war für mich daher ein unbeschreibliches Glück. So empfinde ich auch noch heute. Aber was nützt das, wenn kein Parkplatz in der Nähe des Zielortes ist? (weiterlesen…)
Archiv für November 2009
Mit einer Parkerleichterung zu mehr Lebensqualität
Montag, 30. November 2009Arbeit auch im nächsten Jahr?
Montag, 30. November 2009Hatte in der letzten Zeit viel zu tun, deshalb ein großes sorry, dass ich jetzt erst schreibe. Das Arbeitsamt nervt mich zurzeit tierisch. Ich soll Bewerbungen schreiben, obwohl ich nicht mal arbeitslos bin. Okay, werde ich machen, aber nicht schriftlich, weil ich ja das Geld nicht wieder bekomme. Wahrscheinlich wird es mit meiner Arbeit auch 2010 weitergehen, aber die Stunden bleiben gleich. Was ich blöd finde, weil das Gehalt gerade so reicht, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten – und leider wird ja auch alles teurer. (weiterlesen…)
Das tut so gut
Samstag, 28. November 2009
Freitag – kurz vor 15 Uhr. Bereits fünf Badegäste, darunter eine Frau, warten vor der Tür zum Wannenbad. Es sind alles bekannte Gesichter. Nachdem sie ihre Badekarten abgegeben und wir sie je nach Bedarf mit Handtüchern, Waschlappen, Badezusätzen etc. versorgt haben, sucht sich jeder eine Badekabine aus. Der eine bevorzugt, die mit dem Fenster, der andere lieber mit Fensterklappe, der nächste braucht eine Ablage direkt am Spiegel oder bevorzugt einen speziellen Duschkopf. Dann hört man nur noch Wasserrauschen. (weiterlesen…)
Sinneswandel durch Freitod
Freitag, 27. November 2009
Dahingleiten im Dunkel des Abends mit dem Regionalexpress. Durch die Spiegelung des Innenraumes in den Fenstern bekommt alles eine neue Dimension. Lichter von Ortschaften, Straßen, Autos, Bahnhöfen – wie ein Bühnenbild durchbrochen von wechselnden Szenarios. Wir haben einen Abstecher nach Mühlhausen gemacht, meinen Sohn treffen. Im Gepäck die schwarzen Klamotten mit Totenkopf, Cannabis und andere Kultpullover, die er verschenken möchte. Seit dem Freitod eines Freundes ist in ihm eine Wandlung vorgegangen. (weiterlesen…)
Fast alles normal auf Gran Canaria
Freitag, 27. November 2009Erholung – selbst auf Gran Canaria ist das möglich. Sogar im Auge des Hurrikans, dem südlichen Urlaubsmekka Playa Del Ingles. Dem Ort für jung gebliebenes Partyvolk und typischen Pauschaltourismus zwischen 60 und scheintot. Drei wichtige Gebote: genügend Bücher, schützende Kopfhörer und eine deutliche Körpersprache: „Wer mich anspricht, stirbt sofort.“ Wenn schon Kontakt, dann bitte nur zur Putzfrau. Die spricht wenigstens Spanisch. Ohne die verbalen Kunststückchen wie das akrobatische Gelispel. (weiterlesen…)
Dem Baby das Leben verweigert
Donnerstag, 26. November 2009In diesem Blogeintrag schilderte die Autorin ihr Unverständnis über eine schwangere Frau, die bereits mehrfach abgetrieben hatte und dies ein weiteres Mal tun wollte. Die ehrenamtliche Beraterin schrieb: „Ich habe ihr dann Bilder von Babys im Anfangsstadium der Schwangerschaft gezeigt, sie darauf hingewiesen, dass dieses kleine Wesen lebt und eine Berechtigung hat auf die Welt zu kommen.“ Die Autorin machte der Frau konkrete Hilfsangebote, die diese aber nicht annehmen wollte.
Den Original-Eintrag der Autorin haben wir aus dem Netz genommen, um etwaige Rückschlüsse auf die beschriebene Frau zu vermeiden. Vielen Dank für die konstruktive Kritik von Kommentator/in FT.
Die Blog-Redaktion



