„No drugs – no future“ – soll ich diesen Buchtitel von Günther Amendt so verstehen, dass eine Zukunft ohne Drogen nicht vorstellbar ist? Zugegeben: Manchen Klienten ermöglichen wohl erst Rauschmittel eine Lebensperspektive. Ihnen erscheinen die Nachteile beispielsweise einer Heroinsucht annehmbarer als das, was sie mit dem Konsum vergessen wollen. Aber sie finden selten Erleichterung. Und die, die sie sich verschaffen, bringt sie manchmal sogar um. Was ist also mit dem Leid und der Selbstzerstörung? (weiterlesen…)
Archiv für Oktober 2009
No drugs – no future!?
Freitag, 30. Oktober 2009Hier ist die Welt noch in Ordnung
Freitag, 30. Oktober 2009Eine ruhige Wohngegend mit gepflegten Gärten und schönen Einfamilien-Häuschen. Auf den ersten Blick die perfekte Idylle, heile Welt pur. Der Anruf einer dort lebenden Familie hat dieses Bild in unseren Köpfen zerstört. Beim ersten Besuch tauchten wir tief in eine Familientragödie ein, die für Frau und Kinder wie aus heiterem Himmel kam. (weiterlesen…)
Erntedank
Donnerstag, 29. Oktober 2009Noch ist Oktober, doch auch dieser, geht bald zur Neige. Gut, dass die Bäume noch nicht entblättert sind. Warme Winde hüllen uns ein und die Sonnenstunden verzaubern unsere Herzen. In der Garten und Landwirtschaft werden die Früchte des Jahres geborgen. Köstliche Äpfel, Möhren und anderes. Da kommt Goldgräberstimmung auf diese ganze Ernte einzubringen und später zu verarbeiten. (weiterlesen…)
Auf eigenen Beinen stehen
Donnerstag, 29. Oktober 2009Der Kommentar zu meinen ersten Beitrag hier im Webtagebuch, hat mich sehr getroffen. Ich nehme mit Sicherheit niemand in Mannheim die Arbeit weg. Ich musste ja von Thüringen weg, weil die ARGE es gesagt hat. Ich bin unter 25, und deshalb verpflichtet mich deutschlandweit zu bewerben und jedes Jobangebot anzunehmen – egal wie weit weg das ist. Hätte ich den Job hier nicht angenommen, hätte ich eine 100 prozentige Sperre bekommen und hätte zuhause ausziehen dürfen. Ich musste meinen Eltern ja monatlich 254 Euro abdrücken, nur dass ich zu Hause wohnen durfte. (weiterlesen…)
Mit Kerzen und Dosen gegen abgestellten Strom
Dienstag, 27. Oktober 2009
„Heute hatte ich einen super Tag“, berichtet uns Andreas strahlend: „Zehn Euro habe ich gemacht.“ Andreas sammelt leere Flaschen in Parks und Grünanlagen und kassiert das Pfand dafür. Diese Einnahmen sind ein finanzielles Zubrot zu seinem Arbeitslosengeld. Da jetzt kaum noch jemand auf der Wiese sitzt, fällt dieses Geld bald weg. Dabei braucht er es dringend. (weiterlesen…)
In memoriam D.Y.
Montag, 26. Oktober 2009
Das war Dein letztes Abenteuer.
Was kümmert Dich nun der Sonnenschein?
Die hoch aufgetürmten Tage stürzten ein,
gerieten zu unruhigen Nächten,
in denen Du auf der Straße schliefest,
mit Hunger, der durch nichts zu stillen war. (weiterlesen…)


