War keine schlechte Entscheidung nach Berlin zu fahren. Zwar hat mir nicht alles an dem Seminar gefallen, aber ich merke, es hat mir gut getan. Ein Workshop zum Thema Selbsthilfe. Am ersten Abend dachte ich, dass es wohl mehr Shop als Work wird und war damit gar nicht zufrieden. Die Hauptaktivität des zweiten Tages war dann der Besuch einer Kletterhalle. Auch nicht der Hauptzweck meiner Anreise, aber da gab es eine Überraschung für mich. (weiterlesen…)
Archiv für September 2009
Plötzlich ist man oben
Montag, 21. September 2009Hartz 4 gibt es nicht auf Probe
Montag, 21. September 2009
Einen Monat lang aus dem gesicherten Bürgertum aussteigen und so leben wie ein Hartz-4-Empfänger. Raul und Lisa von den Sozialhelden haben das probiert. Am Ende müssen sie eingestehen: Das Experiment war unrealistisch. Das klingt wie eine Entschuldigung und ist auch eine. Doch sie ist nicht notwendig. (weiterlesen…)
Stromkosten zu teuer für Hartz 4
Montag, 21. September 2009
Mich ärgert auch, dass ich am Freitag eine Strompreis-Erhöhung bekommen habe. Ich muss jetzt für meine kleine 23-Quadratmeter-Wohnung 100 Euro Strom und Gas zahlen. Ich glaube, ich werde mal den Stromanbieter wechseln. Das ist ja fast unbezahlbar für mich, wenn ich das auch noch von meinem wenigen Hartz 4 zahlen soll. Alles wird immer teurer und wir bekommen immer weniger. Und da soll man noch motiviert arbeiten gehen. (weiterlesen…)
Wieder zu Gast in Ungarn
Sonntag, 20. September 2009Wieder einmal in Ungarn bei Freunden. Die Ansicht von Parlament, den beleuchteten Brücken, Budapester Flair im Dunkeln und dazu meine Freundin Julia waren mir ein herzlicher Empfang. (weiterlesen…)
Drei auf einen Streich
Freitag, 18. September 2009
Ein junges Ehepaar wartete vergeblich auf Nachwuchs. Fünf Jahre Hoffen, Bangen und Enttäuschung. Dann endlich hat es geklappt. Ein Baby, zwei Babys – nein, es waren drei. Drillinge! Zuerst ein Schock. Dann kam natürlich Freude auf. Die Schwangerschaft war beschwerlich. Die Mädchen kamen gesund aber zu früh zur Welt. Nun begann der Stress, der gravierende Folgen hatte. (weiterlesen…)
Wie bestellt und nicht abgeholt
Freitag, 18. September 2009
Ich grüble, also schlafe ich nicht. „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist wohl der einzige Diskothekenfilm, in dem niemand tanzt. Seltsam. Die 13-jährige Christiane verlässt das Berliner Trabantenghetto Gropiusstadt, um sich auf der Toilette der größten Disco Europas die Spritze mit Heroin in Arme, Beine und Hals zu drücken. Ihr Freund Detlef schaut sie dabei so schüchtern und zärtlich an wie sonst nur Romeo seine Julia. Noch seltsamer.
Glücklicherweise sehe ich so junge Klienten kaum. Trotzdem gibt es sie. Mir gehen Marie und Simon durch den Kopf. (weiterlesen…)


