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2009 29 Jul

Abschiedslieder auf der Alm

Autor: | Kategorie: Armut | RSS 2.0 |
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Nun sitzen wir auf der Peeralm und halten Abschied von den Bergen beim Biere. Wanderer ziehen vorbei. Der Himmel ist locker bewölkt. Gerade wandert der Rest von unserer Gruppe hierher. Unterwegs wurden wir von zwei Kühen begleitet, die brav am Weg entlang trotteten. Hier werde ich etwas schreiben und die umliegende Berglandschaft genießen. Zeit, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen.

Wenn ich an gestern denke, an das Musizieren im Kloster Maria Waldrast bei den Mönchen vom Servitenorden, kommt Freude auf. In der Kirche haben wir geistliche Lieder gesungen und mit einer netten Frau auch Laudate omnes gentes. Später auf dem Berg haben wir wieder gesungen, mit Rheinländern im Kreis zum Gotteslob. Das war eine schöne Gemeinschaft und eine Aufgeschlossenheit in der wunderschönen Natur. Andere bleiben stehen, nette Gespräche entstehen – für mich ist das gelebte Ökumene. Ich möchte noch mehr geistliche Lieder lernen, wie „Lobet den Herren“, „Danke für diesen guten Morgen“ und einige Lieder aus Taizé. Sie sind länderübergreifend und werden überall gesungen.

Inzwischen riecht es nach gutem Essen. Die Ersten löffeln schon die Knödelsuppe. Die werden wir auch probieren. Dieser Bergzauber und das ewige Wechselspiel der Wolken faszinieren mich. Ein kleiner Regen wechselt mit Sonnenschein. Das hält mich nicht davon ab, weiter draußen zu sitzen und mein Lied zu singen. Dieser Blick auf Wälder, Almen und Berggipfel ist ein schöner Abschied. Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Grüße aus den Bergen von Muse Suse

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