« Kleister in der Birne Unreines Treibgut »

Neulich erhielt ich einen Hilferuf der Inhaberin einer kleinen Firma. Eine Mitarbeiterin sei völlig am Boden zerstört. Sie erhalte Anrufe ihrer Gläubiger am Arbeitsplatz. Im Gespräch mit der Betroffenen kamen die Handlungsmuster einiger Banken wieder einmal ans Tageslicht.

Vor Jahren hatte Frau. C. bei der Citibank einen hohen Kredit aufgenommen. Damit hatte sie unter anderem alte Schulden beglichen. Nachdem ihr Mann arbeitslos wurde, konnten sie zuerst die Raten noch zahlen. Er bekam Arbeitslosengeld und sie schränkten sich mit ihren Ausgaben ein. Dann lief der Anspruch auf das Arbeitslosengeld aus. Sie waren nur noch auf das Einkommen von Frau C. angewiesen. Sie zahlte die Raten verspätet oder überhaupt nicht. Es kam zu Rückständen.

Die Citibank rief die Frau zu verschieden Tageszeiten (bis 22 Uhr) und auch am Wochenende an. Immer wieder waren es verschiede Mitarbeitende. In den Telefonaten wurde auch mit Unwahrheiten gespielt. Der Druck wurde immer größer. Sie war völlig eingeschüchtert. Als dann die Anrufe auch am Arbeitsplatz erfolgten, vertraute sie sich ihrer Chefin an. Nachdem ich dann Kontakt mit der Citibank aufgenommen hatte, blieben die Anrufe aus.

Auf Bundesebene wurden wiederholt Gespräche zwischen dem Caritasverband und der Citibank geführt. Sie distanziert sich von diesen Anrufen und meint, die Mitarbeitenden würden nur vereinzelt anrufen, aber keinen Druck machen, sondern gemeinsam nach Lösungswegen suchen. Die Citibank ist nicht die einzige Bank. Andere Schuldner berichten ähnliches von der Santander Bank und der GE-Money Bank.

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Eine Antwort zu “Telefon-Terror der Banken”

  1. Claudia sagt:

    Telefon-Terror und überhöhte Mahngebühren der Santander Bank. Seit meinem Bankwechsel,ist es der Santander nicht möglich, meine Raten vom neuen Konto abzubuchen. Einzugsermächtigung habe ich neu erteilt. Nun bekomme ich Mahngebühren von 19,50€. Mein Telefonanschluss wird täglich, stündlich von 08:15 bis zum Abend 20:00 Uhr durch die Santander-Hotline angerufen!Die Änderungen wurden zwar jedes Mal aufgenommen,weil die Eingaben der Vorgänger angebl.falsch waren. Obwohl ich die Bankkontenänderung seit drei Monaten mitgeteilt habe,Einschreiben/Rückschein kriegt diese Bank keine Regelung hin.Ich werde wieder ein Einschreiben senden müssen, damit das Mahnverfahren eingestellt wird…sofern sie einsichtig sind.Was kann man ohne Rechtsbeistand tun?