Anna Maria Haas
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Claudia H.
Anna Maria Haas
Kalkum

Mit ‘schwangerschaft’ getaggte Artikel

Dem Baby das Leben verweigert

Donnerstag, 26. November 2009

Ultraschall vom Ungeborenen © Suprijono Suharjoto - Fotolia.com

In diesem Blogeintrag schilderte die Autorin ihr Unverständnis über eine schwangere Frau, die bereits mehrfach abgetrieben hatte und dies ein weiteres Mal tun wollte. Die ehrenamtliche Beraterin schrieb: „Ich habe ihr dann Bilder von Babys im Anfangsstadium der Schwangerschaft gezeigt, sie darauf hingewiesen, dass dieses kleine Wesen lebt und eine Berechtigung hat auf die Welt zu kommen.“ Die Autorin machte der Frau konkrete Hilfsangebote, die diese aber nicht annehmen wollte.

Den Original-Eintrag der Autorin haben wir aus dem Netz genommen, um etwaige Rückschlüsse auf die beschriebene Frau zu vermeiden. Vielen Dank für die konstruktive Kritik von Kommentator/in FT.

Die Blog-Redaktion

Seltsame Wechseljahre

Montag, 05. Oktober 2009

Eine 50-Jährige kam sehr aufgeregt in unsere Beratungsstelle. Wir machten erstmal einen Kaffee, um leichter ins Gespräch zu kommen. Ihr Problem: Seit einiger Zeit fühlte sie nicht mehr so richtig wohl. Übelkeit und Schwäche machten ihr zu schaffen. Na ja, die Wechseljahre. Der Eine leidet mehr, die Andere weniger. Doch der erste Eindruck sollte sie und uns täuschen… (weiterlesen…)

Der Weihnachts-Blinddarm

Freitag, 25. September 2009

Der Vater von drei erwachsenen Töchtern war regelmäßiger Besucher unserer Beratungsstelle. Die Jüngste wohnte noch bei den Eltern. In der letzten Zeit war sie in zweifelhafte Gesellschaft geraten und hatte deshalb auch Kontakt mit der Polizei. Als sie zu uns kam, waren wir erstaunt. Hatten wir sie doch als sehr schlankes Mädchen in Erinnerung und jetzt war sie so um die Taille , na – etwas unförmig. Bei uns läutete eine Alarm-Glocke. (weiterlesen…)

Ungewollt schwanger

Mittwoch, 23. September 2009

Ich bin so endlos traurig. Mein Freund meldet sich nicht mehr. Seit Samstag hat er das Handy aus. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll. Zu ihm fahren kann ich nicht, weil er viel zu weit weg ist um nur mal so hin zu fahren und mein Geldbeutel leer ist. In der Liebe habe ich noch nie Glück gehabt, entweder wurde ich betrogen oder ausgenutzt und verarscht. Das Schlimmste, was ein Mann mit mir gemacht hat, war vor vier Jahren. (weiterlesen…)

Schwanger mit 15

Freitag, 11. September 2009

Schnuller © Claudio Baldini - Fotolia.comNeulich besuchte uns ein junges Mädchen in unserer Beratungsstelle. Sie war 15 Jahre alt und im sechsten Monat schwanger. Aus Angst vor ihrem Vater hatte sie die Schwangerschaft bis zu diesem Tag verheimlicht. Da diese nun langsam sichtbar wurde, suchte das sie Rat und Hilfe bei uns. Das Mädchen berichtete von ihrem arbeitslosen Vater der, wenn er zu viel getrunken hat, gewalttätig wird. Eine Lösung musste her, das Mädchen und ihr Baby zu schützen. (weiterlesen…)

Schwanger hinter Gittern

Mittwoch, 10. Juni 2009

Endlich zuhause, ein langer Tag liegt hinter mir. Heute Vormittag habe Pitter, ein Klient aus der Justizvollzugsanstalt, zur Therapie gebracht. Schon seit Wochen war Pitter sehr aufgeregt. Er hatte vor einem Jahr bereits einen Therapieversuch gestartet, war aber schon nach ein paar Tagen abgehauen. Jetzt also ein neuer Versuch – mit viel Hoffnung und großen Plänen für die Zukunft, aber auch mit weichen Knien und der Sorge, dass es diesmal wieder schief gehen könnte. Dann müsste er wieder zurück in den Knast und die ganze Strafe absitzen. Dabei hat sich Pitter während der Zeit in der JVA echt Mühe gegeben und nicht der Versuchung nachgegeben, sich die Zeit durch einen Joint, einen Knaller oder ein paar Pillen leichter zu machen. Angebote habe er im letzten Jahr genug gehabt, meint er. Alle Achtung, dazu gehört viel Hoffnung und Zuversicht.

Als Pitter nun bei mir im Auto sitzt, während wir über die Autobahn Richtung Süden rollen, erzählt er mir, dass seine Freundin, ebenfalls in der JVA, ihm geschrieben habe, dass sie im 6. Monat schwanger sei. Unterwegs telefoniert er mit den Eltern seiner Freundin, um sie darüber zu informieren, dass sie bald Großeltern werden und dass er vorhat, ihre Tochter zu heiraten.

Die Freundin hat schon lange den Kontakt zu den Eltern abgebrochen, aus welchem Grund auch immer. Pitter bittet sie, ihre Tochter im Knast zu besuchen und sie in dieser schwierigen Zeit nicht allein zu lassen. Das ist ziemlich mutig von ihm, denn schließlich kennt er die Eltern nicht, denen er sich telefonisch als der neue Schwiegersohn vorstellt. Seit ich mich von Pitter in der Therapieeinrichtung verabschiedet habe, lässt mich der Gedanke an diese Geschichte nicht los.

Der Rest des Tages war vor allem mit Papierkram gefüllt. Aber wie kann man Papierkram erledigen, wenn einem den ganzen Tag Pitter und seine Freundin vor Augen stehen?