Thorsten Bathe
MuseSuse
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Mit ‘musik’ getaggte Artikel

Eine Freundschaft ohne Freund

Donnerstag, 12. November 2009

Lichter in der U-Bahn (c) FotoliaMir geht ein Satz von Connie Palmen durch den Kopf: „Sucht ist eine Freundschaft ohne Freund“. Drogen sind ein Halt. Ein Halt, der verbrennt, verpufft, verfliegt. Ihr größter Vorzug ist, dass sie einen nicht betrügen und verlassen können. Sie hören niemals auf, einen zu lieben. Und sterben tun sie auch nicht. Also müsste ich nur anfangen zu rauchen, zu trinken oder zu spritzen, um die Risiken zu vermeiden, die ich bei einer Freundschaft oder Liebe notgedrungen eingehe? (weiterlesen…)

Ich habe mich aus der Not gesungen

Freitag, 06. November 2009

MuseSuse in UngarnRückschau: Angefangen habe ich in bitterer Not, verschuldet, kaum Geld zum Überleben, die Bank im Nacken. Aber ich habe Hilfe gesucht und bekommen. Mein Schritt kreativ zu werden, die musikalischen Gaben hervorzukramen, etwas zu tun, hat mich gestärkt. Vor 11 Jahren hat mich eine liebe Bekannte an ein Seniorenheim vermittelt. Ich sollte die Leute ein bisschen mit Liedern erfreuen, die ich damals noch aus dem Liederbuch sang. Und was ist daraus geworden? Ein wachsendes Repertoire an Liedern und Gedichten. (weiterlesen…)

All tomorrow’s parties

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Das Heroin vergaß sie nieImmer wenn ich, so wie heute, am Kölner Brauhaus Päffgen vorbeigehe, muss ich an Christa denken. Dann sehe ich auf einer bestimmten Fotografie die flächige Größe ihres noch jungen Gesichts vor mir. Die hohen, ausgeprägten Wangenknochen. Den großen Abstand zwischen Oberlippe und Nase. Hohe, runde Augenbrauen verleihen ihr einen fragenden Ausdruck. „Interessant, so knallt Heroin also?“, scheint sie zu denken und blickt über die linke, knapp bis unter das Kinn geschobene Schulter in Richtung Kamera. (weiterlesen…)

Ein Tag mit Keith Jarrett

Freitag, 16. Oktober 2009

Klavier © Markus Schieder - Fotolia.comEin trüber Vormittag. Der Oktober zeigt sich von seiner kalten, regnerischen, grauen Seite. Habe mir eine Kerze angebrannt und eine Schallplatte aufgelegt. Das legendäre Konzert vom 24. Januar 1975 in Köln, gespielt am Klavier von Keith Jarrett. Ich denke, er improvisiert da frei, spielt seinen Intuitionen nach, was ihm in den Sinn oder besser in die Finger fließt. Diese Musik passt zu diesem Vormittag, an dem ich auf meine neue Waschmaschine warte. Zum Glück ist etwas Geld auf dem Konto, dass nicht gleich die Schuldenfalle zu schnappt. (weiterlesen…)

Meine Lieder erfüllten die Nacht und die Herzen

Mittwoch, 30. September 2009

 Wieder sitze ich im Zug. Auf dem Bahnhof bleibt meine Freundin zurück, die ich doch mit Tränen in den Augen verabschiedet habe. Das war eine sehr schöne Woche mit vielen Bildern, Erlebnissen, neues zu probieren dank meiner lieben Julia. (weiterlesen…)

Das Feuer der Freude brennt noch

Dienstag, 29. September 2009

Nach einiger Zeit der Melancholie, die mich wie ein Gitter umgab, erlebe ich jetzt in diesen Tagen eine unbeschreiblich tiefe Freude. Sie brennt im Herzen und im Kopf. Es ist wie ein Fliegen, taumeln vor Glück, zu den Sternen. (weiterlesen…)