Mein Wochenende war megageil, echt. Hier in Mannheim waren die Pyrogames. Es war unbeschreiblich schön. Die Livebands haben super gespielt, habe auch Autogramme ergattert. Und als abends um 21 Uhr das Feuerwerk anfing – genial, einfach nur genial. (weiterlesen…)
Mit ‘arbeit’ getaggte Artikel
Tiefpunkt überwunden
Montag, 28. September 2009Blöd von der Seite angequatscht
Mittwoch, 16. September 2009Als ich heute Morgen aufgestanden bin, hatte ich noch gute Laune, bis als ich auf der Arbeit geholfen habe die alte Farbe zu entsorgen. Da war ein Mensch dabei, der nur Anweisungen gegeben hat. Außerdem hat er mich auch noch blöd von der Seite angequatscht, ich solle die Farbe doch behutsam auf den Boden stellen. Dabei war das eh Müll. Das soll einer verstehen. (weiterlesen…)
Ausbrechen aus dem Nebel der Gedanken
Freitag, 04. September 2009
Ich wage es auszubrechen aus dem Gitter der Melancholie, die mich seit einiger Zeit gefangen hält. Sich selbst zu lieben, Frieden zu schließen ist manchmal ein schwieriges Unterfangen. Zurzeit schlafe ich recht gern und viel und ärgere mich dann darüber, wieder nicht zeitig aus dem Bett gekommen zu sein. Finde keinen richtigen Antrieb in der Frühe, die Waage zeigt auch mehr an als sonst. Ein Teufelskreis, wie ein Hamsterrad, man läuft im Kreise. (weiterlesen…)
Eine nicht ganz normale Arbeitswoche
Samstag, 08. August 2009Auf der Arbeit war ziemlich was los in den letzten Tagen. Am Sonntag wurde 150 Meter von mir entfernt eine Pythonschlange eingefangen. Davon habe ich allerdings nichts mitbekommen, da ich an der Säge stand. Mitbekommen habe ich dann aber den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes. Die waren mit drei Fahrzeugen da und haben, anders als kalkuliert, schon am zweiten Tag die Bombe, die bisher so friedlich im Mühlteich lag, geortet. Kurz darauf waren dann auch Feuerwehr und Polizei dort. Um dem landschaftlichen Idyll dann die letzte Ruhe zu rauben hat man begonnen mit Kettensägen und einem schweren Bagger die 750 Jahre alte Umflut zu renaturieren. (weiterlesen…)
Das Mühlrad ist wieder in Gang
Freitag, 24. Juli 2009Ein langer Arbeitstag gestern. Nach einer langen Zeit, in der das Mühlrad stillstand, läuft es jetzt wieder. Es war ein Zwölf-Stunden-Tag und als ich nach Hause kam, war ich etwas überdreht, kam nicht zur Ruhe und nicht vor zwei Uhr in den Schlaf. (weiterlesen…)
Vom Abschied und dem Gärtnern in der DDR
Freitag, 24. Juli 2009Gestern hieß es Abschied nehmen von unseren jungen französischen Kollegen in der Gärtnerei. 14 Tage halfen sie, waren nette Begleiter, beide zwanzig Jahre jung und schon so viel von der Welt gesehen. Wenn ich da an meine Zeit denke in diesem Alter. Gerade die erste große Liebe erlebt, schlank und rank gewesen. In guten Zeiten 70 Kilo gewogen.
Damals arbeitete ich in einer LPG-Gärtnerei auf dem Dorf Zöllnitz. Unser Hauptgebiet waren Schnittblumen wie Anthurien, Nelken und anderes, aber auch Topfpflanzen. Schön das Arbeiten mit den Blumen. Das war mir immer eine besondere Freude. Und vor allem: ich war an der Quelle, denn in den Blumenläden der DDR gab es kaum etwas Blühendes.
Im großen Hauptbetrieb in Laasdorf wurden Gurken, Tomaten, Champions und einiges mehr angebaut. Heute kaum zu glauben, wie sich der einfache Bürger im Frühjahr über Teibhausgemüse und Blumen gefreut hat. Was krumm gewachsen war, wie bei Gurken, haben wir alles mitgenommen. Unsere Familien waren versorgt. Wurde doch in der DDR einiges unter dem Ladentisch verkauft, Freunde, Bekannte, die sowjetischen Soldaten zuerst – dann was übrig war das Volk.
Nun zurück zu unseren lieben französischen Gärtnern. Sie hatten Kuchen spendiert an ihrem letzten Tag in der Gärtnerei. Meine Gitarre war mit von der Partie zum Frühstück. Wir haben quer durch das Gemüsebeet gesungen, der Gärtnerei-Blues durfte auch nicht fehlen. Es war ein schöner Abschied. Montag kommen nochmals zwei Franzosen. Wir freuen uns schon alle auf diese Begegnung.
Blumige Grüße von der Muse Susi L. aus Jena


