Durch das Webtagebuch hat sich für mich eine herzliche Freundschaft ergeben mit Gleichgesinnten, die mir wie leibliche Geschwister geworden sind. Vor September wusste ich noch nicht mal, wie ein Computer an- und ausgeschaltet wird. So wurden die Tage bei meiner Freundin in Ungarn zum Bildungserlebnis in Sachen Computer. Die Freude über diese neue Kommunikationsmöglichkeit hat mich kaum schlafen lassen. (weiterlesen…)
Autorenarchiv : MuseSuse
Ernte am Rand meines Weges
Freitag, 18. Dezember 2009Weihnachten jenseits des Konsums
Dienstag, 15. Dezember 2009
Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach laufen schon das zweite Mal in meinem CD-Player. Im Radio war neue konzertante Musik zu hören, wie an jedem Donnerstagabend. Nur heute wollte bei der Disharmonie nicht die richtige Schreiblust aufkommen. Endlich kann ich auch meinen 8. Kalender fertig beschrieben weglegen. “Nur gut schon den November dafür genutzt zu haben”, denke ich, “so etwas braucht Zeit”. Sollte es doch wieder etwas Besonderes sein für die Lieben. (weiterlesen…)
Herzensbildung
Donnerstag, 10. Dezember 2009Mich zieht es hinaus und hinauf in meinen Garten. Die Welt zeigt sich in grünlich-grauen Tönen am Berg. An manchen Obstbäumen hängen noch die Äpfel und warten darauf, geerntet zu werden. Blaufichten schmücken sich mit Zapfen und das gefallene Laub deckt alles zu am Boden. Schön auch die weichen grünen Moos-Teppiche am Wegesrand. Dieses Grün gibt mir Hoffnung, ein Hauch von Leben, obgleich der Winter bestimmt bald an die Tür klopft. (weiterlesen…)
Philosophie am Frühstückstisch
Freitag, 04. Dezember 2009
Was braucht der Mensch? Eine gute Frage, in dieser konsum- und verbraucherorientierten Zeit. Jetzt kommen wieder zahlreiche Weihnachtsfeiern. Einladungen flattern ins Haus, da und dort zu singen. Am meisten freue ich mich auf meine Straßenmusiken auf dem Jenaer Kirchplatz. Die Bilder des letzten Jahres schwingen noch in mir. Wie glücklich war ich über den ersungenen fünf Liter Karton mit Apfelsaft. (weiterlesen…)
Feder sein, vom Wind getragen
Dienstag, 01. Dezember 2009Gerade habe ich lieben Freunden einen Brief geschrieben. Gedanken fließen lassen, Bilder die sich verwandeln, fühlbar, hörbar, Erlebtes, ein sich treiben lassen an diesem grauen Tag. Mein gutes altes DDR-Radio „Rema Andente“ begleitet mich dabei. Der erste Advent ist noch fühlbar wie ein schöner Stoff. (weiterlesen…)
Sinneswandel durch Freitod
Freitag, 27. November 2009
Dahingleiten im Dunkel des Abends mit dem Regionalexpress. Durch die Spiegelung des Innenraumes in den Fenstern bekommt alles eine neue Dimension. Lichter von Ortschaften, Straßen, Autos, Bahnhöfen – wie ein Bühnenbild durchbrochen von wechselnden Szenarios. Wir haben einen Abstecher nach Mühlhausen gemacht, meinen Sohn treffen. Im Gepäck die schwarzen Klamotten mit Totenkopf, Cannabis und andere Kultpullover, die er verschenken möchte. Seit dem Freitod eines Freundes ist in ihm eine Wandlung vorgegangen. (weiterlesen…)



