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	<title>Mitten am Rand &#187; Thorsten Bathe</title>
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	<description>Wenn Sucht, Armut oder Haft das Leben bestimmen</description>
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		<title>Flaschenpost ins Meer geworfen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 07:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist spät geworden im ersten 2000er-Jahrzehnt und die Stunde der Rechnungsprüfer hat geschlagen. Es gibt viel zu bilanzieren. Neben den persönlichen Highlights und Nackenschlägen beschäftigen mich momentan knapp zwei Jahre Aufnehmendes Suchtclearing (ASC) und ein Jahr Weblog „Mitten am Rand“. Das eine geschieht in Form eines Jahresberichtes, das andere mit diesem letzten Text.
Der Fortbestand [...]]]></description>
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		<title>Wie viel kostet ein Vollrausch in Berlin?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Champagner kostet der Vollrausch in der Hauptstadt 300 bis 450 Euro, mit Kokain 60 Euro und mit LSD nur 5 Euro. Was machen Affen auf Drogen? Cannabis hat zunächst eine beruhigende Wirkung, Alkohol steigert ihren Sexualtrieb, Kokain macht sie süchtig und Speed verwandelt die Weibchen in Rabenmütter. Mit wem nahm Uschi Obermeyer welche Drogen? [...]]]></description>
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		<title>Aus Worten werden Orakel</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„War klar, dass du mich wieder auf die Ballerburg warten lässt“, ärgert sich Walter. „Was regste’ dich auf, du kennst doch den Puff hier“, pflichtet ihm Roger bei. Fakt ist, dass wir immer nur so viele Klienten den Konsumraum nutzen lassen, wie er freie Plätze hat. Mit wütendem Blick in meine Richtung meckert Walter weiter: [...]]]></description>
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		<title>Shore, Koka und Benzos nebenbei</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zehntausende belagern die weihnachtlich geschmückte Innenstadt, Glühwein selig und Reibeplätzchen gesättigt. Von der größten Wirtschaftskrise seit der letzten größten Wirtschaftskrise ist nichts zu spüren. Die Menschen zeigen sich unbeeindruckt wie dicke Raupen, die sich durch saftige Blätter schmatzen. Willkommen daheim in Köln. Vier Wochen Urlaub sind vorbei, die Arbeit hat mich wieder. 
„Ey, du strahlst [...]]]></description>
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		<title>Glamour, Elend, Glücksgefühle</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 09:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Vorfeld hatte ich überlegt, ob ich mir das antun soll: Kunst zum Thema Rausch, Drogen und Sucht. Das alles bekomme ich doch jeden Tag auf dem Kölner Neumarkt zu sehen. Zwar nicht sorgfältig kuratiert, aber mindestens so eindrucksvoll. Und dann auch noch die weite Fahrt nach Dresden. Dort wurde eine Ausstellung gezeigt, die sich dem [...]]]></description>
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		<title>Fast alles normal auf Gran Canaria</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Erholung – selbst auf Gran Canaria ist das möglich. Sogar im Auge des Hurrikans, dem südlichen Urlaubsmekka Playa Del Ingles. Dem Ort für jung gebliebenes Partyvolk und typischen Pauschaltourismus zwischen 60 und scheintot. Drei wichtige Gebote: genügend Bücher, schützende Kopfhörer und eine deutliche Körpersprache: „Wer mich anspricht, stirbt sofort.“ Wenn schon Kontakt, dann bitte nur [...]]]></description>
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		<title>Man kann ja nicht alles wissen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich Sybille auf einen Kaffee eingeladen. Wir hatten uns eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. „Die meisten Menschen brauchen sehr lange, um jung zu werden“, liest sie mir aus der Zeitung vor und sieht mich fragend an: „Weißt du, von wem das ist?“ „Du kennst mich doch“, antworte ich, „wie immer keine Ahnung“. „Das [...]]]></description>
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		<title>„Ich bin doch nicht blöd“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der alte Seneca kann einpacken. Sein Satz klingt ohnehin so abgenudelt wie die Hits von Dieter Bohlen: Für die Schule lernen oder für das Leben? Das sind Alternativen von gestern. Heute wird nur noch für den Cash gelernt. Bohlen hat das längst begriffen. Und mein Star-Schnorrer Frederick auch. „Na, willste auch mal was checken?“, begrüßt [...]]]></description>
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		<title>Eine Freundschaft ohne Freund</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir geht ein Satz von Connie Palmen durch den Kopf: „Sucht ist eine Freundschaft ohne Freund“. Drogen sind ein Halt. Ein Halt, der verbrennt, verpufft, verfliegt. Ihr größter Vorzug ist, dass sie einen nicht betrügen und verlassen können. Sie hören niemals auf, einen zu lieben. Und sterben tun sie auch nicht. Also müsste ich nur [...]]]></description>
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		<title>Atmosphärische Störungen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glücklicherweise hatte Olaf erst im Flur – kurz vor dem Verlassen der Kontakt- und Notschlafstelle – seine Gaspistole abgedrückt. Danach war er verschwunden. Das Gas legte sich wie ein Mahnmal langsam über uns. Alle würgten und hatten Tränen in den Augen. Vom Schock ganz zu schweigen. Selbst nach Dienstschluss in der Nachbesprechung wurde kaum gesprochen. [...]]]></description>
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		<title>No drugs – no future!?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 07:23:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„No drugs &#8211; no future“ &#8211; soll ich diesen Buchtitel von Günther Amendt so verstehen, dass eine Zukunft ohne Drogen nicht vorstellbar ist? Zugegeben: Manchen Klienten ermöglichen wohl erst Rauschmittel eine Lebensperspektive. Ihnen erscheinen die Nachteile beispielsweise einer Heroinsucht annehmbarer als das, was sie mit dem Konsum vergessen wollen. Aber sie finden selten Erleichterung. Und [...]]]></description>
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		<title>In memoriam D.Y.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:35:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das war Dein letztes Abenteuer.
Was kümmert Dich nun der Sonnenschein?
Die hoch aufgetürmten Tage stürzten ein,
gerieten zu unruhigen Nächten,
in denen Du auf der Straße schliefest,
mit Hunger, der durch nichts zu stillen war.
Kälte und Heroin nagten an Deinem Körper,
hin und her gerissen im Fieberfrost,
während Du mit Nadeln in Deinem Blut wühltest
und suchtest.
Kein Plan, kein Halten an Schritten [...]]]></description>
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		<title>All tomorrow’s parties</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wenn ich, so wie heute, am Kölner Brauhaus Päffgen vorbeigehe, muss ich an Christa denken. Dann sehe ich auf einer bestimmten Fotografie die flächige Größe ihres noch jungen Gesichts vor mir. Die hohen, ausgeprägten Wangenknochen. Den großen Abstand zwischen Oberlippe und Nase. Hohe, runde Augenbrauen verleihen ihr einen fragenden Ausdruck. „Interessant, so knallt Heroin [...]]]></description>
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		<title>So kann es bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:57:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Sie können sterben, wenn sie jetzt einfach gehen“, hatte ihm vor einigen Monaten die Ärztin im Krankenhaus gesagt. Erreichen konnte sie Theo damit nicht. Er war abends trotzdem abgehauen – unbehandelt. Und hat es überlebt. Am nächsten Morgen auf meinem Weg zur Arbeit habe ich ihn im Bahnhof getroffen. „Das ist nicht dein Ernst, oder?“, [...]]]></description>
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		<title>Psychologie ist nicht alles</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Bathe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann fangen sie immer an. Egal, ob ich gerade in der Kontakt- und Notschlafstelle Dienst habe oder auf der Straße arbeite: Konflikte. In unterschiedlicher Intensität. Von albern bis ernst zu nehmend. „Da ist ja der Wichser“, höre ich dann. „Dem müsste man mal richtig die Fresse polieren.“ Manchmal unpersönlich, hinter meinem Rücken. Die Lautstärke gerade [...]]]></description>
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