« Engelein flieg … Eine Freundschaft ohne Freund »

weinen © starush - Fotolia.comEs ist zehn Minuten nach Mitternacht. Eben habe ich meine abendfüllende Beschäftigung aus der Hand gelegt. Vorbereitung meiner sieben Kalender, die zu Weihnachten und im Advent verschenkt werden. Diesmal gibt es etwas Besonderes: Vorder- und Rückseite des Kalenders mit Fotos und hinten drauf noch ein eigener Text dazu handschriftlich abgeschrieben. Das Gestalten des ersten Kalenders auf der Rückseite erfüllt mich auf das Wunderbarste. Gestern dagegen musste ich weinen, weil mich jemand ganz unverblümt angegangen ist. 

Bin manchmal auch zart besaitet und die Jahreszeit noch dazu. Na ja, wer kennt das nicht, die alltäglichen Höhen und Tiefen des Lebens. Bei solchen Tiefs muss man sehen sich kleine Aufgaben zu suchen, auch frische Luft, kein Alkohol, nicht so viel schlafen. Letzteres vernebelt einen dann erst richtig. Mich jedenfalls.

Aber dafür gibt es immer mal Lichtpunkte im Dunkel des derzeitigen Daseins. Sei es der Straßenzeitungsverkauf, die netten Begegnungen, Sonnenstunden, frische Luft, Aufgaben zu Hause und in der Gärtnerei und heute auch im Seniorenheim Curanum mit einigen Leuten gesungen. Von Eugen Roth belustigt mich ein Vers sehr auch in Zeiten von Grippe und Schnupfen ganz vordergründig:

Zwei Dinge trüben sich beim Kranken:
a)      der Urin
b)     die Gedanken

Bleibt alle schön standfest und gesund.
Grüße von Muse Suse

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Eine Antwort zu “Lichtpunkte im Dunkel”

  1. Christian sagt:

    in allem ein tropfen frohsinn. das ist unsere suse. danke, dass es dich gibt.