Wir sind froh, dass wir im Moment für die Familie da sein können, aber natürlich fehlt es beim Geld immer mal wieder. Wir wollen den Kindern ja auch mal was bieten und nicht immer nein sagen, wenn sie Wünsche haben. Es ist schlimm für die Kinder, dass sie nicht wie ihre Freunde weggehen oder sich mal etwas Schönes kaufen können, da wir uns nur ein kleines Taschengeld leisten können – und selbst das nicht immer. (weiterlesen…)
Archiv für Oktober 2009
Kein Arbeitgeber will uns einstellen
Montag, 26. Oktober 2009Zu schade für den Kochtopf
Montag, 26. Oktober 2009
Ein lieber Freund schrieb mir heute, dass den Theologen in Halle ein Huhn zugeflogen ist. Das Tier ist wohl einem Geflügel-Transporter entwischt. Vorerst gehört es jetzt zur Familie des Freundes, neben Katzen und Co. Die Nachricht ließ mich schmunzeln. In den achtziger Jahren hielt ich Kaninchen im Nebengelass meiner gärtnerischen Arbeitsstelle. Irgendwann bekam ich von einem Bekannten im Tausch zwei braune Italiener-Hühner – eigentlich für den Kochtopf. (weiterlesen…)
Bunte Sehnsucht
Samstag, 24. Oktober 2009
Wieder einmal bin ich hinaufgegangen in meinen Garten, vorbei am Lobedaer Kirchlein, aus dem Orgelmusik zu hören ist. Auf dem Weg liegen die ersten bunten Blätter. Zwei wunderbar gefärbte Ahornblätter nehme ich mit. Lange betrachte ich diesen vergänglichen Schatz. War es nicht gestern noch, dass sich die Blätter an den Zweigen der Bäume entfalten? An welcher Stelle des Lebens stehe ich? Noch im Sommer oder doch schon weiter? (weiterlesen…)
Den wahren Peter kennen lernen
Samstag, 24. Oktober 2009
„Peter stinkt“, sagen die Leute, wenn sie ihn treffen und gehen ihm aus dem Weg. Sicher, nach Parfüm riecht Peter nicht. Kann er ja auch nicht, da er meist auf der Straße lebt. Peter sieht ungewöhnlich aus. Er hat einen Bart, lange Haare und allzu viele Zähne sind ihm nicht geblieben. Sein großer, alter Hund ist sein treuer Begleiter. Die beiden sind ein ungewöhnliches, aber freundliches Gespann. (weiterlesen…)
Alles war perfekt …
Donnerstag, 22. Oktober 2009„Für was soll ich noch leben?“, fragte uns ein Mann, der seit einigen Jahren ohne festen Wohnsitz lebt. Seine Lebens- und Leidensgeschichte ist tragisch. Eine glückliche Ehe, zwei gesunde Kinder, ein kleines Reihenhaus und einen festen Job als Lehrer. Alles war perfekt, bis an jenen verschneiten Wintertag, der sein Leben aus den Fugen riss. (weiterlesen…)
Job und Kinder unter einen Hut bekommen
Donnerstag, 22. Oktober 2009Wer Kinder hat und sich gut um sie kümmern möchte, hat ein Problem: Man muss arbeiten, um leben zu können – gleichzeitig brauchen die Kinder viel Betreuung. Man will sie ja nicht immer an Fremde geben. Ich verstehe nicht, dass man seine Kinder, wenn man arbeiten muss, zu einer Tagesmutter bringen soll. Die wird vom Amt bezahlt, statt dass man selbst zu Hause bleiben darf und für das gleiche Geld für die eigenen Kinder da ist. (weiterlesen…)


