Hallo ihr Lieben, sorry dass ich jetzt erst schreibe, hatte aber viel Stress und zu tun in der letzten Zeit. Außerdem liege ich seit letzter Woche mit Nasen- und Kieferhöhlenentzündung im Bett und kann nicht mehr. War heute auf dem Arbeitsamt und habe mich dort gemeldet, weil mein Job nur befristet ist bis Ende des Jahres und wenn ich den Berg Formulare sehe, den ich ausfüllen soll, könnte ich nur mit den Kopf schütteln.
Es steht noch in den Sternen, ob es mit den Alltagsbegleitern im Heim weiter geht oder nicht. Würde es echt sehr schade finden, weil die Senioren sich ja an mich gewöhnt haben. Die freuen sich ja auch jeden Tag, wenn ich komm und was mit denen zusammen mache.
In meiner Familie herrscht auch wieder Stress und wegen meiner Mutter bekomme ich graue Haare langsam. Ständig macht sie Überweisungen von meinem Konto aus und sagt es mir nicht einmal und ich wundere mich, warum die Miete zurück gebucht worden ist, prima. Und das Beste: Sie zahlt ja nicht mal das Geld zurück. Wenn das so weiter gehen tut, werde ich mein Konto wechseln. Und ständig nervt sie mit ihrem Lover, was ich aber gar nicht wissen will. Und wenn ich ihr mal meine Meinung sage, dann ist sie mir sauer und meldet sich eine Woche nicht mehr.
Mein Freund hat seit Monaten eine andere und erzählt es mir nicht mal, durch seine Schwester habe ich es rausgefunden. In der Liebe habe ich kein Glück, entweder werde ich nur verarscht und betrogen. Am besten, ich bleibe solo und suche mir auch keinen Freund mehr. Entweder er kommt oder nicht.
All das zieht mich gerade wieder runter. Liege schon seit letzter Woche mit Nasen- und Kieferhöhlenentzündung im Bett und kann nicht mehr. Jetzt wo ich nichts zu tun habe, denke ich ständig über mich und meine Zukunft nach. Und dass ich nicht weiß, wie es weiter gehen wird. Ich habe echt große Angst vor der Zukunft. Bin echt zurzeit so genervt. Und keiner da, der mich mal in den Arm nimmt und trösten tut. Aber ich kann mir grad nur selber helfen und das mache ich auch. Wenn mein Job nicht weiter gehen tut, werde ich auf jeden Fall alles machen, dass ich einen neuen Job finde. Und vielleicht sieht es dann ein bisschen besser aus, oder?
Tags: agentur für arbeit, arbeit, Zukunftsangst









Claudia, nach all dem, was man hier von “Deinem Freund” lesen konnte: Vergiss ihn! Trauere ihm nicht ständig nach! Du hattest Deinen Teifpunkt überwunden, habe keine Angst vor der Zukunft, es kommt, was kommen muss. Vertraue auf Dich selbst, freu Dich auf Deine eigene Entwicklung. Auch schlechte Zeiten gehören dazu. Die Zeit jetzt macht Dich stark für die Zukunft. Alles gute von hier!