Nach einiger Zeit der Melancholie, die mich wie ein Gitter umgab, erlebe ich jetzt in diesen Tagen eine unbeschreiblich tiefe Freude. Sie brennt im Herzen und im Kopf. Es ist wie ein Fliegen, taumeln vor Glück, zu den Sternen.
Es erwärmt mein Herz, dass ich in Jena eine Insel mit Paradiesvögeln entdeckt habe. Doch das erstmalige Lesen von Christians Texten im Internet, ließ mich durch ungarische Lande fliegen – auch mit meinen 125 Kilo Gewicht. Ich fühle mich leicht wie eine Feder und habe ein Feuer im Herzen. Dankbar für dieses Erleben und in der Freude erfüllte ich das Univer-sum mit meiner Musik. Ja, dieses Feuer der Freude brennt noch immer.
Gestern besuchten wir Tibor, einen alten Wanderfreund in Budapester modernen Vorstadt. Ein Hochhausquartier, zehn Stockwerke mit 2.000 Leuten drin. In der Mitte einen Garten den Tibor gepflanzt hat. Er möchte der Natur zurückgeben, an Bäumen, Büschen und Blumen. In diesem Kleinod zwischen Betonmauern sang ich etwa eine Stunde lang, zur Gitarre. Schubert, Mendelsohn, Schumann, bekannte deutsche Lieder und anderes. Kleine Mädchen tanzten zu den alten Madrigalen und ihre Mütter freuten sich. Für Tibor ging ein Traum in Erfüllung. Er stellte sich da Festivals vor, bei dieser guten Akustik. Einer wünschte sich „O Tannenbaum“ und bei „Guten Abend, gute Nacht“ winkte mir ein Mädchen. So durfte ich Pionier sein in Tibors Traum und dessen Umsetzung.
Freudvolle Grüße aus Ungarn von Muse Suse








