Es wird abendlich in Szentendre. Die letzten Touristenströme verlassen per Bus oder Schiff den Ort. Ich sitze an der Donau und schreibe. Ja, dieser Urlaub hier hat etwas Wichtiges für mich. Außer singen, spazieren, genießen auch ein Stück Neuland zu betreten. Meine Freundin lehrt den Umgang mit dem Computer bei Senioren und hat in mir eine geduldige Schülerin gefunden. Das Schreiben dauert natürlich recht lange, da noch mit einem Finger. Aber es geht. Wer weiß, wozu so etwas gut ist. Christian, ein lieber Freund schrieb Tagebuch mit interessanten Texten. Habe da einen Kommentar geschrieben. Papier und Stiften bleibe ich weiter verbunden, das hat etwas Persönlicheres, Eigenes, braucht keinen Strom.
Inzwischen schweben Nebel über der Donau. Für uns Zeit zurück zu gehen durch den Ort. An einem alten Platz tönt ungarische Musik in der Besetzung Geige, Bass und Cymbal für gut zahlende Gäste aus einem Gasthaus. Wir geben uns mit einem einfachen Lokal zufrieden, ein Stück weiter.
Mir fallen Bilder von gemeinsamen großen Wanderungen ein in Julias Gesellschaft. Ja, meine Lieder zur Gitarre brachten immer Stimmung, ob unterwegs oder beim geselligen Zusammensein zum Schluss der Wanderungen sangen alle und waren glücklich. Mal sehen was die nächsten Tage noch bringen an Impressionen hier unter ungarischen Sternen.
Herzliche Grüße von Muse Suse
Tags: urlaub








