Ein junges Ehepaar wartete vergeblich auf Nachwuchs. Fünf Jahre Hoffen, Bangen und Enttäuschung. Dann endlich hat es geklappt. Ein Baby, zwei Babys – nein, es waren drei. Drillinge! Zuerst ein Schock. Dann kam natürlich Freude auf. Die Schwangerschaft war beschwerlich. Die Mädchen kamen gesund aber zu früh zur Welt. Nun begann der Stress, der gravierende Folgen hatte.Â
Kaum ist die Letzte gefüttert, schreit die Erste schon wieder. Füttern, windeln, kaum noch Zeit für das Eheleben. Der Ehemann war diesem Stress nicht gewachsen und trennte sich von seiner Familie. Noch mehr Stress.
Die junge Mutter kam zu uns in die Beratung und bat um Hilfe. Arztbesuche, Einkaufen, jegliche Aktivitäten wurden zum Kraftakt. Eine junge, belastbare Frau musste her. Gesagt, getan, gefunden. Eine Besucherin der Kirchengemeine hörte von dem Schicksal der jungen Familie und übernahm die Windelkosten für ein Jahr.
Wir fanden einen Babysitter, den wir der überlasteten Mutter drei Mal in der Woche zur Verfügung stellen konnten. Mit Hilfe unseres Caritas-Kleiderladens konnten die drei Zwerge eingekleidet werden. Langsam spielt sich das Familienleben ein. Mit Sicherheit wird es für die Mutter nicht immer leicht sein, aber sie ist auf einem guten Weg und wir werden sie unterstützen, wenn sie uns braucht.
Anna Maria Haas für das Team der Caritas Lebensberatung
Tags: Beratung, Eheprobleme









Ich kann mich noch gut daran erinnern. Es ist für die Mutter sicherlich sehr stressig, aber auch eine große Freude endlich Mutter sein zu dürfen.
Stellt doch diese Geschichte bei CharityStar.com als Projekt ein, mit 1000 Euro kommt man bei Drillingen nicht sooo weit, aber immerhin.
Ansonsten könnte ich mich über solche “Väter” wirklich aufregen! Klar sind Kinder stressig – weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber dann einfach abhauen ist wirklich das Letzte. Hauptsache, sie nimmt den Typen nicht irgendwann zurück, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und er wieder Lust hat “Papa zu spielen”…
Tim