Ich wage es auszubrechen aus dem Gitter der Melancholie, die mich seit einiger Zeit gefangen hält. Sich selbst zu lieben, Frieden zu schließen ist manchmal ein schwieriges Unterfangen. Zurzeit schlafe ich recht gern und viel und ärgere mich dann darüber, wieder nicht zeitig aus dem Bett gekommen zu sein. Finde keinen richtigen Antrieb in der Frühe, die Waage zeigt auch mehr an als sonst. Ein Teufelskreis, wie ein Hamsterrad, man läuft im Kreise.
Ich weiß was mir gut tut und was nicht – und trotzdem diese Gammelei. In der Gärtnerei erscheine ich immer etwas später und arbeite meine Stunden. Heute war es wieder schön, die Keramik feucht abzuwischen und die Farben zum Leuchten zu bringen.

Gerne bringe ich die Farben der Keramik zum Leuchten
Meine Gitarre ist auch mit heute. Übe Mittag mal einige Lieder auf unserem Spielplatz. Das Singen kann auch ein Ausbrechen sein aus dem Nebel der Gedanken. Meine neu eingeprägten christlichen Lieder müssen vertieft werden. Habe mir noch was ausgesucht zum Einstudieren für christliche Zusammenkünfte. Gut, dass es Pflichtaufgaben gibt, die tagtäglich gemacht werden müssen. Wie sagte doch Erich Kästner in seinem Gedichtspruch zur Silvesternacht: „Laßt das Programm und bessert euch darauf los.“ Grüße von Muse Suse
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