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2009 30 Aug

Ich möchte Gießkanne sein

Autor: MuseSuse | Kategorie: Armut | RSS 2.0 |
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kannenUnterwegs sein mit Gitarre und Fotokamera in Lobedas Umgebung. Erst Mittag essen bei Muttern im Garten, unterhalb der Lobdeburg. Es gab leckeren Kartoffelsalat und Bratwürste. Mutter freute sich über unsere Gesellschaft. Im Garten fand ich Motive für meine Kamera Exa. Mich faszinierte vor allen die Gießkannen, eine kleinere grüne und dahinterstehend eine orange Kanne auf einem Wasserbehälter. Voller Symbolik für mich dachte ich, Gießkanne sein, geistig, lebensbejahend.

Gießkannen aus MuseSuses neuer Fotoserie

Gießkannen aus MuseSuses neuer Fotoserie

Gerade in großer Trockenheit wissen wir um die lebenserhaltende Wirkung des Wassers. Gefäß an sich sein, ein klingendes, wo man etwas hereinlegen, gießen, füllen kann. Die Äpfel, den Tee, den Wein, Fotos, Briefe. Ja, gedanklich lässt sich das noch erweitern, kommt man doch schon bei dem einfachen Anblick zweier Plastegießkannen ins Philosophieren.

Dazu noch das neu gelernte geistliche Lied im Herzen „O kommt und staunt“. Es begleitet mich den ganzen Nachmittag mal gesungen zur Gitarre oder als Ohrwurm unterwegs nach dem Gartenbesuch. Momentan sitzen wir auf einer Bank auf der mittleren Horizontale. Vor uns die Ortsteile Burgau, Winzerla, Beutenberg und Ammerbach von Jena, Lothar hält ein kleines Nickerchen währenddessen ich schreibe und den Waldduft genieße. Dieses Fotomotiv mit den Gießkannen, das Leben, die Musik, Gedanken, Erinnerungen, Ideen umschweben mein Bewusstsein. Neugier auf die neue Fotoserie. Ich möchte Gießkanne sein.

Frohe Grüße von Muse Suse

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