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2009 17 Aug

Über Äpfel und mehr

Autor: MuseSuse | Kategorie: Armut | RSS 2.0 |
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Mit der Mutter geht es besser als angenommen. Trotz der Diagnose, dass das Knie total kaputt ist, erledigt sie ihre Wege und besorgt auch den Garten, aber natürlich alles in Maßen. Wenn nichts übertrieben wird, kann das doch noch Jahre so weiter gehen. Unsere Mutter ist halt ein „Stehaufweibchen“, wenn möglich immer voran.

Als ich noch in die Schule ging, hat sie mich beschützt wegen der schlechten Noten. Sie hat einfach nichts davon dem Vater erzählt. Wenn das aber dann ans Licht kam, gab es Krach zu Hause und der Vater tobte. So ist sie ganz umgänglich, aber bestimmte Themen, über die sich die Eltern ärgern, müssen wir halt meiden.

 Heute haben wir Äpfel aufgelesen bei Bekannten im Garten. Schöne weiche August-Äpfel nach Hause getragen, die auch gut zu beißen sind. Da brechen die Dritten nicht gleich kaputt. Ein wohlschmeckender Schatz zum gleich Essen oder Apfelmus? Unser Meerschweinchen und der Hase haben sich gefreut über die duftenden Gaben.

Apropos die Dritten. Mein Teilgebiss bricht andauernd. Ich traue mich bald nicht mehr zum Zahnarzt deswegen. Die Zahnärztin sagt, bei keinem anderen würde das Gebiss so oft brechen wie bei mir. „Was machen Sie nur?“ Es bricht auch so. Letztens war möglicherweise Spannung auf der neuen Klammer. Diese brach ohne dass ich etwas aß. Darum liebe Leser behaltet eure Zähne so lange es geht und pflegt sie ordentlich.

Einen wunderschönen Sommer wünscht von Herzen Muse Suse.

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