Guten Tag, da bin ich wieder. Irgendwie komme ich nicht umhin, noch mal über meine verflossene Beziehung zur Anne zu schreiben, zumal ich ihr versprochen habe, mich diesen Samstag ein letztes Mal, von ihr zu einem Tag in Brüssel einladen zu lassen. Ihr zuliebe. Vor allem spüre ich dann, wie angenehm Hartz 4 mit dem “Privileg” Familienrückhalt sein kann. Und um wie viel entspannter, gelöster, sorgenloser und somit auch viel freier sie den Tag genießen kann.
Anne sagte zu mir: “Wenn ich den Hartz-4-Frust nicht durch schöne Dinge wie, Essen gehen, Kaffee trinken gehen, schöne Sachen einkaufen, mal ein paar Tage wegfahren und auch mal ins Kabarett zu gehen, kompensieren könnte, würde es mir auch schlechter gehen.” Na ja und genau das ist es, was uns ungleich werden lässt, wodurch das Gemeinsame verloren geht. Ich wünsche uns, dass ich mich an diesem Tag nicht von meinen Aggressionen gegen diese Ungerechtigkeit übermannen lasse.
Tags: hartz4, liebe, respekt, selbstbestimmung








