So vieles habe ich zu schreiben. Mittendrin im Upload von neuen Informationen auf meiner Homepage versagte das DSL den Dienst. Störung! Ein paar Tage hat es gedauert, ungeachtet dessen lief die Arbeit mit der Selbsthilfe weiter. Nun bin ich wieder online.
Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, wie viel Online ist eigentlich erforderlich um sich uneingeschränkt zu fühlen. Manchmal beunruhigt es mich, wenn ich telefonieren kann. Wegen Notarzt und Polizei und so. Aber alles andere ist hin und wieder ein amüsanter Zustand. Während ich die Leute toben sehe und voller Unruhe immer hektischer in ihren Bemühungen bloß wieder mit der Welt verbunden zu sein, genieße ich die Stille. So ist der Computer ein wahrlich interessantes Instrument um Gedanken zu verbreiten, wenn er aus ist – ist er aus.
Auch mein Handy kennt meine Gelassenheit, wenn der Akku mal wieder leer ist. Manchmal ist es mein Akku, manchmal ist es der vom Funktelefon. Ich lade es dann sorgsam auf und habe zuweilen ein wenig Angst, wenn es dann wieder klingelt. Oft ist dann jemand dran, der vor dem ersten Grußwort erstmal einen niederschmetternden Vorwurf loswerden muss. “Du bist ja nie erreichbar!” Ich staune, fühle mich verletzt und denke so bei mir: “Wenn Du wüsstest WIE SEHR ich erreichbar bin.”
Liebe Grüße aus der Offline-Zeit
Lutz








